{"id":4469,"date":"2016-10-03T18:14:39","date_gmt":"2016-10-03T16:14:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.friedhofstribuene.at\/wordpress\/?p=4469"},"modified":"2016-10-03T18:34:34","modified_gmt":"2016-10-03T16:34:34","slug":"7-10-die-fht-im-zeichen-der-fare-aktionswochen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.friedhofstribuene.at\/wordpress\/7-10-die-fht-im-zeichen-der-fare-aktionswochen\/","title":{"rendered":"7.10.: Die FHT im Zeichen der FARE Aktionswochen"},"content":{"rendered":"<p><strong>FARE Aktionswochen von 6-20.Oktober 2016<\/strong><\/p>\n<p>Von 6.-20.Oktober 2016 findet die j\u00e4hrliche FARE Aktionswoche statt, in der sich in ganz Europa verschiedenste Fu\u00dfball-Fangruppierungen durch kleinere und gr\u00f6\u00dfere Aktionen gegen jegliche Form von Diskriminierung aussprechen. Traditioneller und \u00fcberzeugter Weise sind die Freund_innen der Friedhofstrib\u00fcne jedes Jahr Teil dieser Aktionwochen.<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p>Nachdem wir uns in den letzten Jahren stark mit der Situation von Fl\u00fcchtlingen auseinandergesetzt haben und uns laut daf\u00fcr ausgesprochen haben, sie auf dem Fu\u00dfballplatz, der Trib\u00fcne und allgemein in diesem Land willkommen zu hei\u00dfen, war klar, dass wir auch in der FARE Aktionswoche ein Zeichen gegen Diskriminierung von Gefl\u00fcchteten setzen wollen.<\/p>\n<p>Zudem ist die FHT seit der Gr\u00fcndung des Vereins bei den Fu\u00dfballfans gegen Homophobie aktiv, was sich ebenfalls in verschiedensten Aktionen zeigt(e), etwa in die Auff\u00fchrung des Fu\u00dfball-Theaterst\u00fccks \u201eRund Eckig Schwul\u201c der Theatergruppe Mundwerk in den Katakomben, aber auch durch diverse Transparente und auch inhaltliche Auseinandersetzungen.<\/p>\n<p>So war recht naheliegend, diese beiden uns sehr wichtigen Themen f\u00fcr die FARE Aktionswoche zu verbinden. Wir wollen auf die Situation und Diskriminierung von Gefl\u00fcchteten hinweisen, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung (lesbisch, schwul, bisexuell oder queer \u2013 LGBQ) oder aufgrund ihrer Geschlechtsidentit\u00e4t (Transpersonen und Intersexuelle TI) fl\u00fcchten mussten und leider auch hier in \u00d6sterreich weiter auf oft mehrfache Diskriminierung sto\u00dfen. Selten findet ihre spezielle Situation in der \u00d6ffentlichkeit eine besondere Beachtung. Ein toller Verein, der diese Situation erkannt hat und sich sehr engagiert um diese Personengruppe k\u00fcmmert und gemeinsam mit den Betroffenen an einer Verbesserung der Situation arbeitet, ist der Verein Queer Base, der sich im folgenden Artikel selbst vorstellt.<\/p>\n<p>Es gibt die M\u00f6glichkeit, die tolle und wichtige Arbeit von Queer Base heute auf mehreren Wegen zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>* <strong>Spendenkastl<\/strong>: mit einer Spende von 10,- kann sich jede_r in den Spendenkasterln verewigen, die dann virtuell auf dieser Website ihre Verewigung finden &#8211; wie auch im Vorjahr: <a href=\"http:\/\/www.friedhofstribuene.at\/wordpress\/fare-banner-all-different-all-equal\/\">FARE Banner &#8211; All Different All Equal<\/a>.<br \/>\n* Au\u00dferdem wird <strong>T-Shirts<\/strong> zu kaufen geben, die in Zusammenarbeit mit Bewohner_innen und Aktivist_innen der Queer Base gestaltet wurden<br \/>\n*\u00a0Gegen freie Spenden gibt&#8217;s kleine durch <strong>Queer Base inspirierte Kunstwerke<\/strong>, die von Andi Luf angeboten werden<\/p>\n<p><strong>Daf\u00fcr setzen wir uns ein &#8211; wir freuen uns auch auf Deine Unterst\u00fctzung &#8211; vielen Dank!<\/strong><\/p>\n<p><em><strong>LGBTIQ-Gefl\u00fcchtete: Ankommen in der Queer Base <\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong><a href=\"http:\/\/www.queerbase.at\" target=\"_blank\">Queer Base \u2013 Welcome and Support for LGBTIQ Refugees<\/a> ist eine Organisation von Menschen mit und ohne Fluchterfahrung in Wien, die gefl\u00fcchtete Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans- und Interpersonen bei ihrem Asylverfahren und danach unterst\u00fctzt. Dass die Verteidigung der Rechte dieser sozial besonders verletzbaren Gruppe auch unter versch\u00e4rften asylrechtlichen Bedingungen erfolgreich sein kann, zeigt Marty Huber.<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em>Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans- und Interpersonen sowie Queers (LGBTIQ) werden in \u00fcber 70 L\u00e4ndern der Welt kriminalisiert, von k\u00f6rperlicher, psychischer und sexualisierter Gewalt bedroht oder dazu gezwungen, versteckt zu leben bzw. zu heiraten. In der Hoffnung auf Unversehrtheit und ein besseres Leben machen sich viele auf den Weg und fl\u00fcchten in L\u00e4nder, von denen sie sich Schutz und ein wenig Normalit\u00e4t erhoffen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Asylrechtliche Rahmenbedingungen<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em>In \u00d6sterreich ist es seit l\u00e4ngerer Zeit m\u00f6glich, unter dem Titel \u201eAngeh\u00f6rige einer sozialen Gruppe\u201c Asyl aufgrund von homo- bzw. transfeindlicher Verfolgung zu beantragen. Auf EU-Ebene wurde diese M\u00f6glichkeit erst durch eine 2013 erlassene Richtlinie explizit. Diese verbesserte die Chancen von LGBTIQ-Gefl\u00fcchteten, anerkannt zu werden. Wie auch in anderen Asylverfahren muss jedoch pers\u00f6nliche Verfolgung nachgewiesen werden.<\/em><br \/>\n<em> Glaubw\u00fcrdigkeit spielt dabei eine tragende Rolle und sorgt immer wieder f\u00fcr Diskussionsstoff und fragliche Methoden, zum Beispiel wenn es darum geht, Schwulsein nachzuweisen. In Tschechien etwa wurden Asylwerbenden pornografische Videos vorgespielt, um deren sexuelle Orientierung festzustellen. Auch kam es vor, dass Fragen nach sexuellen Praktiken den Nachweis \u00fcber die sexuelle Orientierung liefern sollten. Diese Form der intimen Befragung wurde im Dezember 2014 durch den Europ\u00e4ischen Gerichtshof f\u00fcr Menschenrechte f\u00fcr menschenunw\u00fcrdig erkl\u00e4rt.<\/em><br \/>\n<em> Ebenso verboten wurde die Ablehnung des Asylstatus aufgrund von innerstaatlichen Fluchtm\u00f6glichkeiten. Das betrifft etwa die Argumentation, dass eine Lesbe, deren Sexualit\u00e4t noch nicht polizeilich erfasst wurde, durch Umzug in einen anderen Teil des Staates der Verfolgung und Verurteilung entgehen k\u00f6nne, wenn sie ihre Sexualit\u00e4t nicht auslebt. Die Aufforderung, die eigene Sexualit\u00e4t nicht zu leben, wurde ebenfalls vom Europ\u00e4ischen Gerichtshof als eine menschenrechtswidrige Rechtspraxis erkannt und verboten.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Rechtliche Verbesserungen &#8211; und neue Probleme<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em>In diesem Sinn haben sich die rechtlichen Voraussetzungen in den letzten Jahren verbessert. Jedoch gibt es strukturelle Probleme, die \u2013 zus\u00e4tzlich zu den <a href=\"http:\/\/mosaik-blog.at\/oesterreichs-asylpolitik-staendiger-entzug-des-zugangs-zum-recht\/\" target=\"_blank\">generellen Versch\u00e4rfungen der Asylgesetzgebung in \u00d6sterreich<\/a> \u2013 die Situation von LGBTIQ-Gefl\u00fcchteten verschlechtern. Schon jetzt ist f\u00fcr manche der Asylantrag an sich ein schwieriger Schritt. Je nach gesellschaftlichen Hintergr\u00fcnden und Erfahrungen mit homo- und transfeindlichen Beh\u00f6rden ist das Coming Out vor der \u00f6sterreichischen Polizei eine der auftretenden Schwierigkeiten. Grunds\u00e4tzlich gilt n\u00e4mlich: umso fr\u00fcher die (wahren) Fluchtgr\u00fcnde angegeben werden, desto besser ist es f\u00fcr den Verfahrensverlauf und f\u00fcr die Glaubw\u00fcrdigkeit.<\/em><br \/>\n<em> F\u00fcr manche Gefl\u00fcchteten, die jahrelang versteckt gelebt haben, sind aber nicht nur die \u00f6sterreichischen Beamt_innen eine Herausforderung. Die Erfahrung zeigt, dass insbesondere die Community-\u00dcbersetzer_innen in den Verfahren ein besonderes Hemmnis darstellen, sich zu \u00f6ffnen. Viele LGBTIQ-Gefl\u00fcchtete haben Angst, sich vor Angeh\u00f6rigen ihrer eigenen Herkunftscommunity zu outen, aus berechtigter Sorge, somit auch in diesem Kontext als homosexuell oder Transperson bekannt zu werden. Teilweise kommt es durch \u00dcbersetzende auch zu Falschinformationen. Zum Beispiel haben uns mehrere Gefl\u00fcchtete berichtet, dass in Registrierungszentren auf die Frage nach der M\u00f6glichkeit, aufgrund von Homosexualit\u00e4t in \u00d6sterreich Asyl zu bekommen, mit Nein geantwortet wurde. Ob dies aus Uninformiertheit oder mit Absicht passiert, ist nicht festzustellen. Jedoch zeigt es auf, dass LGBTIQ mit verschiedenen H\u00fcrden zu rechnen haben.<\/em><\/p>\n<p><em>Die eben in Kraft getretene Asylnovelle versch\u00e4rft diese Probleme enorm. Insbesondere die <a href=\"http:\/\/mosaik-blog.at\/will-die-regierung-asyl-jetzt-komplett-abschaffen\/\" target=\"_blank\">angedachten Schnellverfahren<\/a> an den Grenzen sind allgemein f\u00fcr traumatisierte Gefl\u00fcchtete eine immense Belastung. Manche LGBTIQ geben sich dann lieber als allgemeine Kriegsfl\u00fcchtlinge aus, ohne zu wissen, dass sie mit der derzeitigen Regelung von <a href=\"http:\/\/mosaik-blog.at\/das-naechste-fluechtlingsabschreckungspaket\/\" target=\"_blank\">Asyl auf Zeit<\/a> bei Kriegsende zur\u00fcckgeschickt werden k\u00f6nnen, auch wenn sich die Situation von LGBTIQ in ihren Herkunftsl\u00e4ndern nicht gebessert hat. Problematisch ist weiters die pauschalisierte Erkl\u00e4rung von L\u00e4ndern zu sicheren Drittstaaten, wie sie etwa Deutschland mit <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/2016-02\/thomas-de-maiziere-asyl-algerien-tunesien-marokko\" target=\"_blank\">Marokko, Tunesien, \u00c4gypten<\/a> oder auch der <a href=\"https:\/\/www.proasyl.de\/news\/rechtsgutachten-von-pro-asyl-tuerkei-ist-kein-sicherer-staat-fuer-fluechtlinge\/\" target=\"_blank\">T\u00fcrkei<\/a> etabliert hat. Kommt es zu keinen Einzelfallpr\u00fcfungen mehr, haben LGBTIQ aus diesen L\u00e4ndern mit einem Schlag ihr Recht auf ein Asylverfahren verloren, obwohl es dort nachgewiesenerma\u00dfen Verfolgung gibt.<\/em><br \/>\n<em> Doch auch wenn es LGBTIQ-Gefl\u00fcchtete in ein Asylverfahren in \u00d6sterreich schaffen, ist nicht sicher, dass sie hier einen fairen Zugang zum Verfahren erhalten. Das hat mit der speziellen Situation und sozialen Verletzbarkeit von LGBTIQs zu tun. Viele von ihnen sind in ihren Unterbringungen nicht vor weiteren Gewalt\u00fcbergriffen gesch\u00fctzt. Im Gegenteil beteiligen sich nicht nur andere Asylwerbende, sondern auch Betreiber_innen von Unterk\u00fcnften an Mobbing bis hin zu k\u00f6rperlichen \u00dcbergriffen und sexualisierter Gewalt. Daraus folgt, dass viele ihre Grundversorgungseinrichtungen verlassen, um in Wien Hilfe zu suchen. Doch mit dieser Handlung erfolgt der Verlust des Anspruches auf Grundversorgung, also Zugang zu Wohnen, Versicherung und Ern\u00e4hrung.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Staatliche Aufgaben \u2013 strukturelle Ver\u00e4nderungen<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em>Aufgrund dieser Ausgangssituation war es notwendig, strukturelle Ver\u00e4nderungen herbeizuf\u00fchren. Es wurden deshalb Verhandlungen mit der Stadt Wien gef\u00fchrt, um eine zielgruppengerechte Versorgung von LGBTIQ-Gefl\u00fcchteten zu erm\u00f6glichen. Denn unter den dargestellten Umst\u00e4nden kann nicht von einem Zugang zu einem fairen Verfahren dieser mehrfach diskriminierten sozialen Gruppe gesprochen werden. Menschen, die in ihrer Unterkunft nicht sagen k\u00f6nnen, warum sie geflohen sind, die Angst vor Bedrohung und um ihre k\u00f6rperliche Unversehrtheit haben, sehen sich in der Folge mit gro\u00dfen Problemen konfrontiert, bei der Einvernahme glaubw\u00fcrdig darlegen zu k\u00f6nnen, warum sie fliehen mussten.<\/em><br \/>\n<em> Nach den ersten Verhandlungsrunden und Gespr\u00e4chen mit dem Fonds Soziales Wien (FSW) bekamen die Aktivist_innen im April 2015 die Zusage, dass die Stadt sich bereit erkl\u00e4rt, LGBTIQ-Gefl\u00fcchtete aktiv in die lokale Grundversorgung zu holen und wenn n\u00f6tig diese auch aus den Bundesl\u00e4ndern nach Wien zu transferieren. Im August 2015 wurde die Queer Base unter der Beteiligung von Menschen mit und ohne Fluchterfahrung gegr\u00fcndet. Die Gr\u00fcnder_innen kommen aus den L\u00e4ndern Irak, Iran, Tschetschenien, Russland, Tadschikistan, Nigeria, \u00d6sterreich und Frankreich.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Sicheres Wohnen, Community und Unterst\u00fctzung<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em>Der Zugang zur Grundversorgung war ein wichtiger Meilenstein. Die n\u00e4chste gro\u00dfe Herausforderung zeigte sich mit der Organisation von leistbarem Wohnraum. Neben einer schon existierenden Fl\u00fcchtlingswohnung wurde zuerst der Fokus auf Zimmer in Wohngemeinschaften (WGs) gelegt. Bis heute stellen WGs Platz zur Verf\u00fcgung, teilweise ohne weitere Kosten, teilweise mit der finanziellen Unterst\u00fctzung von Queer Base. Seit Juni 2015 gibt es eine Kooperation mit dem Diakonie-Projekt <a href=\"https:\/\/fluechtlingsdienst.diakonie.at\/einrichtung\/lares-wien\" target=\"_blank\">Lares<\/a>, das mittlerweile mehrere LGBTIQ-WGs betreibt. Im August wurde ein kleines Einfamilienhaus in Aspern angemietet, das seit Dezember unabh\u00e4ngig von LGBTIQ-Gefl\u00fcchteten bewohnt und verwaltet wird. Ein weiteres Hausprojekt in Kooperation mit der Diakonie ist in Vorbereitung.<\/em><br \/>\n<em> Jeden Donnerstag findet in der <a href=\"http:\/\/dievilla.at\/\" target=\"_blank\">T\u00fcrkis Rosa Lila Villa<\/a> das sogenannte FreiR\u00e4umchen statt, ein nicht kommerzieller Rahmen zum Austauschen, Vernetzen und Kennenlernen. Ein Buddy-System, das die schon l\u00e4nger in Wien lebende LGBTIQ-Community mit den Neuankommenden vernetzt, ist gerade am Entstehen, zus\u00e4tzlich gibt es Deutsch als Zweitsprache-Kurse.<\/em><br \/>\n<em> Die Queer Base bietet neben spezifischer Rechtsberatung auch Begleitung zu den Einvernahmen. Diese ist insbesondere f\u00fcr jene von Bedeutung, f\u00fcr die das Coming Out vor einer Beh\u00f6rde ein hohe Schwelle darstellt. LGBTIQ als anerkannte \u00dcbersetzer_innen im Asylverfahren sind ein n\u00e4chster Entwicklungsschritt: Im Kontext der Queer Base, der Treffen und Beratungen sind LGBTIQ-Refugees und anerkannte Fl\u00fcchtlinge in \u00dcbersetzungsarbeit involviert und stehen als Expert_innen f\u00fcr das Verfahren mit ihrer Innensicht bereit.<\/em><\/p>\n<p><em>Marty Huber ist queer-feministische Aktivist_in in der T\u00fcrkis Rosa Lila Villa, Mitbegr\u00fcnder_in von Queer Base und als Lehrende und Kulturarbeiter_in unterwegs.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>FARE Aktionswochen von 6-20.Oktober 2016 Von 6.-20.Oktober 2016 findet die j\u00e4hrliche FARE Aktionswoche statt, in der sich in ganz Europa verschiedenste Fu\u00dfball-Fangruppierungen durch kleinere und gr\u00f6\u00dfere Aktionen gegen jegliche Form von Diskriminierung aussprechen. 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