SK Rapid Amateure – WSK
Freitag abend bis Samstag abend standen gleich drei WSK Spiele am Besuchsprogramm – den Auftakt bildete die Kampfmannschaft, die gegen die Rapid Amateure die vorletzte Herbstrunde der Ostliga-Saison 2011/12 absolvierten.
Die letzten drei Saison war das Hanappi keine Reise wert. 3x dorthin in den letzten 3 Saisonen angereist, 3x verloren – der Fussball-Gott hatte auch diesmal kein Einsehen und fügte der vierten Anreise die vierte Niederlage hinzu. Das eigentlich schlechte Bauchgefühl vor Beginn wurde nach der Halbzeitführung durch einen vorsichtigen Optimismus verdrängt – der Pessimist in mir hätte sich nie so überrumpeln und täuschen lassen sollen, denn die letzten 5 Minuten mit 2 Gegentoren ließen den unnötigerweise aufgekeimten Optimismus in mir rasch wieder verdorren. Die Hoffnung, sie starb zuletzt – allerdings dafür recht rasch.
Geärgert hab ich mich auch über die Eintrittskarte: dort kündigte der Veranstalter ein Spiel der Rapid Amateure gegen den „Sportklub Wien“ an. Keine Ahnung, warum man den Vereinsnamen nicht richtig abdrucken kann – ich find’s ziemlich respektlos. Mal schauen, ob sich die Hütteldorfer Verantwortlichen äußern, die ich mal um Info gebeten hab.
Zusätzlich ärgerlich: das Bierangebot der Hütteldorfer war – ebenfalls aufgrund vergangener Erfahrungenen nicht gänzlich unerwartet – in die Kategorie „Plörre“ einzuordnen. Schwer vorstellbar, dass es Leute gibt, die sich das bierartige Getränk Heimspiel für Heimspiel die Kehle runterzwingen. Aber vielleicht bewirkt ja wiederholter Konsum des Bieres das Absterben sämtlicher Geschmacksknospen (das ist dann nämlich die Voraussetzung, um sich mehr als ein solches „Bier“ zu genehmigen.
ach ja, sportinwien.tv hat übrigens mitgefilmt – den Videobericht gibt’s HIER
und von ostliga.at gibt’s auch mittlerweile ein Video:
NACHTRAG: Mittlerweile hab ich übrigens bzgl meiner „Vereinsname auf den Eintrittskarten falsch“ -Email von einem Rapid Mitarbeiter eine sehr nette Entschuldigung bekommen (er meinte, dass ihm das sehr leid tue – grad angesichts der Vorgeschichte von WSCK).
WSK1997 (U15) – Post SV:
Kampfmannschaft abgehakt: weiter ging’s dann am Samstag mit dem U15 Spiel. Die Buam werden ja seit kurzem von der Friedhofstribüne finanziell unterstützt – das war dann der Anlass mal mit einer kleinen Abordnung beim Spiel gegen den Post SV dabei zu sein und zu supporten. Zirka 15-20 FreundInnen der Friedhofstribüne waren dann schlussendlich zugegen.
Das Team schien zu Beginn ein wenig nervös, hat das Spiel aber eigentlich weitgehend kontrolliert, selbst der Rückstand zur Pause (wie aus dem Nichts das 0:1 der Postler) brachte die U15 aber nicht aus dem Konzept und am Ende hieß es vielumjubelt 3:1.