Sport-Club is on the green!?!

Das Spiel wurde abgesagt!

187 Tage nach dem letzten WSC Pflichtspiel geht‘s am Dienstag in die Südstadt. Nach den Ausfällen der ersten Runden in Meisterschaft und Cup könnte es diesmal klappen.
Platz ist genug – um zu große Staus beim Einlass zu vermeiden rufen wir dieses Mal zu keiner gemeinsamen Anreise auf. Die BSFZ-Arena ist öffentlich gut zu erreichen, bitte alle möglichst früh hinkommen.

Dienstag, 1.9.2020, Anpfiff 19.00
BSFZ-Arena, 2344 Maria Enzersdorf

Anreise:
Badner Bahn z.B. ab Oper/Karlsplatz/Matzleinsdorfer Platz/Meidling bis Maria Enzersdorf Südstadt

Alternativ auch über Bahnhof Mödling, von dort zu Fuß oder mit den Buslinien 262 und 265 zur Haltestelle Südstadtzentrum

(Wer glaubt dass 187 Tage eine lange Zeit sind, sollte lieber nicht nachzählen wie lange der letzte WSC Sieg her ist… Zeit wärs jedenfalls)

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Ein einziges Desaster!

Nun also 13 – 13 Vereine die in die neue Saison der Regionalliga Ost (RLO) starten.
Das heißt auch weniger Spiele, weniger Zuseher, weniger Einnahmen für diese 13 Vereine, in einem, durch die Pandemie bedingten, schwierigen organisatorischen und wirtschaftlichen Umfeld.

Wie kam es eigentlich dazu. Der Ausbruch der Pandemie führte Anfang des Jahres ja bekanntlich zum Abbruch aller Ligen unterhalb der beiden Bundesligen. Schon diese Entscheidung war nicht ganz unumstritten. In mehreren deutschen Verbänden wurde das z.B. vollkommen anders geregelt und verschaffte so, durch eine Quotientenregelung, Tennis Borussia Berlin den Aufstieg in die 4. Liga.
Der Rückzug von Ebreichsdorf ließ dann bereits eine Lücke entstehen. Damals wurde allerdings sehr wohl noch über eine Nachnominierung heftigst gestritten. Da jeder der drei Verbände (WFV, NÖFV, BFV) einen eigenen Vorschlag in die paritätische Kommission einbrachte und bei der Abstimmung keiner der nominierten Vereine eine Mehrheit erhielt, weil jeder nur für seinen Verein stimmte, einigte man sich darauf keinem was zu gönnen und somit lieber alle verlieren zu lassen und besetzte nicht nach. Schon damals musste der geneigte der/die Betrachter*in, ob dieses unwürdigen Schauspiels, den Kopf schütteln.
Dann kam Mattersburg. Der Zusammenbruch der Commerzialbank in einem beispiellosen Skandal führte letztendlich auch zur Auflösung des SV Mattersburg.
Da nun ein Platz in der zweiten Liga frei war, wurden die Rapid Amateure hochgezogen und so waren es nur mehr 13 Vereine in der RLO.
Statt nun zu handeln verschanzten sich die Funktionäre der Verbände hinter möglichen rechtlichen Bedenken. Diese blieben einfach mal im Raum stehen ohne sie erstens, näher zu definieren und zweitens, wirklich abzuklären ob diese berechtigt seien, ob man diese auch vielleicht im Vorfeld klären könnte bzw. ob es überhaupt so viele Vereine gibt die den Rechtsweg beschreiten würden.
Simmering tut das allerdings bereits. Durch einen Aufstieg eines Wiener Liga Vereins in die RLO und damit dem möglichen Aufstieg Simmerings in die WL wäre dieser Rechtsstreit aber wohl einfach zu beheben gewesen.
Dieser aktuelle Rechtsstreit, ein anderer ist derzeit unseres Wissens nicht anhängig, der als Vorwand des Nichthandelns diente, wäre also durch umsichtiges Handeln gar nicht erst entstanden. Das ist faktisch eine Umkehrung von Ursache und Wirkung.
Klagen jedenfalls, ist immer der letzte Schritt um rechtliche Unklarheiten letztendlich auszuräumen.
Geklagt wird im Zivilrecht aber meist erst dann, wenn zuvor die Kommunikation nicht stattgefunden oder zusammengebrochen ist. Beides trifft hier wohl von Seiten der Verbände und des ÖFB zu, wie man so hört. Statt mit den betroffenen Vereinen zu reden und eine gemeinsame Lösung zu finden wählte man den einfachen, den gewohnten, den undemokratischen Weg. Man hat von oben herab befunden: „Das ist alles zu unsicher.“, wie gesagt, ohne diese Unsicherheit tatsächlich in Gesprächen auszuloten und hat sich für den einfachen Weg entschieden, weil es immer schon so war. Man hat sich halt bemüht, wie die Aussendung des ÖFB anmerkt. Offenbar aber nicht genug.
Kein Gedanke daran, dass dies besondere Umstände sind, kein Gedanke welchen Schaden man den Vereinen, den einzelnen Spielern, der RLO und dem österreichischen Fußball damit jetzt und in Zukunft antut.
Das es auch anders geht beweist ja gerade der, rein sportlich wohl nicht unbedingt zu rechtfertigende, Aufstieg der Rapid Amateure sowie der Wechsel des 10.! der Kärntner Landesliga in die Regionalliga Mitte. Man will halt nicht. Diese Entscheidung hat aber fatale Auswirkungen auch auf die Zukunft des österreichischen Ligasystems. Es schafft einen weiteren Präzedenzfall und eigentlich mehr Unsicherheit als vermeintlich dadurch gelöst wird. Im Prinzip kann man so jede Liga unterhalb der beiden Bundesligen, die ja offenbar immer in maximalstärke besetzt sein müssen, mit beliebiger Anzahl von Vereinen spielen lassen. Heute sind es 13, nächstes Jahr vielleicht dann nur 11?! Planungssicherheit im ohnehin schwierigen Fußballgeschäft gibt es damit wohl nicht mehr.
Zurück bleibt der Eindruck einer visionslosen, sich selbst genügenden Funktionärskaste ohne viel Plan und ohne Verständnis für die Schwierigkeiten der Vereine, der Spieler und die Wünsche der Fans. Die es nicht schafft über ihren Gartenzaun zu blicken, die keine Vorstellung von der Zukunft des Fußballs hat, keine Kommunikationsbasis mit den Vereinen, nur auf eigene Vorteile blickt und innerhalb des ÖFB um jeden Zentimeter Einfluss und Macht kämpft. Eine Generation, die sich selbst überlebt hat und jüngeren, mutigeren, weniger verhaberten Menschen Platz machen soll, zum besseren für den österreichischen Fußball.
Kurz, es ist ein desaströses Bild.

PS:
Das die Verbände natürlich sehr wohl die Kompetenz haben, den Willen vorausgesetzt, bei unvorhergesehenen Fällen, und eine Pandemie sowie die Auflösung eines Bundesligisten sind wohl als solche zu werten, aufgrund der eigenen Bestimmungen zu entscheiden zeigen die nachfolgenden Paragrafen.

Durchführungsbestimmungen der Regionalliga Ost 20/21:
27. Unvorhergesehene Fälle
In allen diesen Durchführungsbestimmungen nicht nicht vorgesehenen Fällen und im Falle höherer Gewalt entscheidet die Paritätische Kommission im Sinne der Satzungen und besonderen Bestimmungen des ÖFB sowie aufgrund der üblichen Gepflogenheiten des Spielbetriebs. Für die Meisterschaft der Regionalliga Ost gelten grundsätzlich die Meisterschaftsregeln des ÖFB, die ÖFB-Rechtspflegeordnung und das ÖFB- Regulativ in der jeweiligen Fassung.

Meisterschaftsregeln des ÖFB:

§ 32 Unvorhergesehene Fälle
In allen in den Meisterschaftsregeln nicht vorgesehenen Fällen entscheidet das Präsidium des ÖFB.

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Für eine Regionalliga mit 16 Vereine!

Ostliga quo Vadis?

Kaum 1 1/2 Wochen vor Beginn der Saison ist noch immer unklar wie viele Teams nun in diese neue Ostliga Saison starten. 13, 16 oder vll sogar nur 12?

Nach der Aufkösung des SV Mattersburg, dem Rückzug des ASK Ebreichsdorf und dem möglichen Aufstieg von Rapid II sind nun bis zu drei Plätze frei.

Drei Teams weniger, drei Heimspiele und damit gerade jetzt dringend benötigte Einnahmen für die Vereine weniger, teilweise riesige Lücken im Spielplan und insgesamt eine desaströse Optik für die gesamte Regionalliga Ost und deren Landesverbände.

Wir schließen uns deshalb den Vereinen der RLO an und fordern die Verbände auf schnellstmöglich eine der dritten österreichische Liga würdige Lösung zu finden.

Stellungnahme der Vereine auf platzverweis.at

Auswirkungen einer Regionalliga mit nur 13 Vereinen

Wie sich eine Regionalliga mit nur 13 Vereinen auf die einzelnen Clubs auswirkt haben uns Adi Solly vom Wiener Sport-Club Fußball und Lukas Stranz vom SC Neusiedl am See 1919 erklärt.

Gepostet von platzverweis.at am Montag, 10. August 2020

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all different – all equal
#BlackLivesMatter
#leavenoonebehind

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Ich war daheim!

Jetzt würde gerade das erste Spiel des Ute Bock Cups angepfiffen. Es
wäre der fünfzehnte Termin am Sportclubplatz 2020 gewesen, die Ostliga
und die 2. Frauen Bundesliga hätten gestern geendet.
Aufgrund der großen Nachfrage beim Auswärtspaket gibts als Erinnerung an
dieses unvergessliche Frühjahr auch ein Heim-Spendenpaket:

– Shirt “Ich war daheim”
– Ute Bock Cup Music Compilation
– Willkommensshot beim ersten ‘normalen’ Heimspiel
– Tombolalos

Mindestspende 40€! 10€ des Spendenerlöses sowie alles über 40€ gehen an
den Ute Bock Cup. Der Rest wieder an die Fußballsektion des WSC.

Bestellung ausschließlich über E-Mail: fhtontour@friedhofstribuene.at

Überweisung an Freund/innen d. Friedhofstribüne:
AT74 4300 0401 7644 0002
Betreff “Ich war daheim”

Shirts diesmal standardmäßig weiß mit schwarzem Siebdruck. Auch
sommerliche Tank Tops sind möglich! Alle bio und fair wear.
Modell, Größe & Sonderfarbwünsche (Achtung: Druckfarbe bleibt schwarz!)
ins Bestellmail – wenn Wunschfarbe nicht verfügbar wird es weiß.

Mögliche Shirtschnitte:
Frauen taillierter Schnitt XS-XXL
Unisex Medium Fit XXS-5XL
Männer weiter Schnitt XS-5XL
Frauen Tank Top XS-XL
Unisex Tank Top S-XXL

Deadline zur Bestellung: So, 14.6.!

Links zu den Modellen:

Frauen taillierter Schnitt XS-XXL
https://www.stanleystella.com/de-de/search?q=expresser
Unisex Medium Fit XXS-5XL
https://www.stanleystella.com/de-de/herren/t-shirts/creator-sttu755
Männer weiter Schnitt XS-5XL
https://continentalclothing.de/produkt/earthpositive-ep01/
Frauen Tank Top XS-XL
https://www.stanleystella.com/de-de/damen/t-shirts/art=tanktop/stella-dancer-sttw038
Unisex Tank Top S-XXL
https://www.stanleystella.com/de-de/herren/t-shirts/art=tanktop/stanley-specter-sttm543

 

 

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I would have walked 500 miles!

Danke für die gespendeten On-Tour Pakete! Ein paar Zahlen zur Aktion:

500 Miles
68 Bustickets
2 Siebe
64 Shirts
17 Schnitte
12 Farben
26 Playlist-Hits
451 € nach Neusiedl
2200 € an den WSC
One Wiener Sport-Club!

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Die Geister(spiele), die ich rief

Ein gemeinsames Statement der österreichischen Fanszenen (von der Friedhofstribüne um eine geschlechtergerechte Schreibweise und eine Unterscheidung zwischen Frauen- und Männerfußball ergänzt).

Wir können unsere Liebe zum Sport und zu unseren Vereinen derzeit leider nicht im Stadion ausleben. Das gefällt niemandem von uns, aber da müssen wir vorübergehend gemeinsam durch. Uns ist die momentane Ausnahmesituation – sowohl gesellschaftlich als auch aus Sicht des Fußballs – vollends bewusst. Bei den Entscheidungsträgern des österreichischen Fußballs sind wir uns diesbezüglich allerdings nicht so sicher. Eines steht außer Frage: Die wirtschaftliche Lage vieler Vereine ist angespannt; das Gros der Profivereine ist dem Vernehmen nach spätestens ab September zahlungsunfähig. Zusätzlich übt die UEFA großen Druck auf die nationalen Ligen aus und auch die TV-Partner haben ein großes Eigeninteresse an der Fortsetzung werbewirksamer Bewerbe. Und auch viele Fußballfans, die normalerweise die Heimspiele ihres Vereins besuchen, wählen aktuell lieber die Option Geisterspiele im TV, als gar keine Spiele ihrer Lieblingsmannschaft zu sehen.
Diese Umstände führen dazu, dass die Abhaltung von Geisterspielen von den Entscheidungsträgern als nahezu selbstverständlich und diskussionslos ins Auge gefasst wird. Der Männerfußball soll demnach auf unbestimmte Zeit (im schlimmsten Fall noch weit über den Sommer hinaus) nur unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden, der Frauenfußball findet gar nicht statt. Argumentiert wird diese Option von den Funktionären mit Fairness und dem Wettkampfgedanken. Der Abschluss der Bundesliga und damit die Vergabe der Europacupplätze sei folglich auf sportlichem Wege anzustreben. Für die Vereine unterhalb der Bundesliga, bei denen es um existenziell wichtige Auf- und Abstiege geht, scheint diese Fairness jedoch nicht zu gelten – ein sehr durchschaubarer Vorwand. In Wahrheit geht es um Verträge, die Geld beinhalten – sehr viel Geld.
Durch die Hintertür „Covid-19“ setzt sich derzeit ein Paradigmenwechsel fort, der in den 1990er-Jahren in England seinen Anfang nahm: Männerfußball findet nicht mehr für die Fans im Stadion statt, sondern für das Fernsehen. Als Milliarden-Geldmaschinerie und Spielwiese für einige Reiche, die nur fortbestehen kann, wenn sie am Laufen gehalten wird. „Um jeden Preis kein Stillstand“ scheint derzeit die allgemeine Formel zu lauten. Die Tribünenbesucher*innen, die Fans, sind so nur noch Aufputz für die TV-Übertragungen. Die Emotionen sollen das Produkt maximal besser verkaufen, aber keinesfalls die Übertragung und die Show stören. Entscheidungen von Video-Schiedsrichter*innen müssen zum Beispiel nur noch für das Publikum vor dem Fernseher nachvollziehbar sein – auf die Emotionen im Stadion wird keine Rücksicht genommen. Auch die künstliche Schaffung von Stadionatmosphäre durch Fan-Emotionen vom Band (Stichwort „Fan-App“) zeigen diese Entwicklung gnadenlos auf.
Als weiteres Argument für eine Fortführung der Männer-Bundesliga mit Geisterspielen wird das große Interesse der Öffentlichkeit angeführt, da es gerade jetzt notwendig sei, dass „für die Menschen ein wichtiges Stück Normalität zurückkehrt“. Blöd nur, dass sich die Katze in diesem Zusammenhang zumindest in Österreich sprichwörtlich in den Schwanz beißt. Vom Geld geblendet wurden die TV-Rechte der Liga bekanntermaßen ins Pay-TV verschoben. Wieder nichts mit Massenphänomen und gesellschaftlicher Verantwortung. Die Abo-Zahlen des Rechteinhabers werden aber wenigstens dort die Kasse klingeln lassen. Wir gratulieren.
Der Profifußball hat sich in den letzten Jahrzehnten auf eine unheilige Allianz aus windigen Investoren, TV-Vermarktung und unseriösen Spielerberatern eingelassen. Selbst Korruption auf höchster Verbandsebene wurde zur Normalität. In Katar sterben laufend Menschen für eine WM, die dort kein einziger Fußballfan haben will. Moralisch gibt es für das Fußballgeschäft global betrachtet kaum noch Luft nach unten.
Aber auch auf nationaler Ebene ist die aktuelle Vorgehensweise ein fatales Signal, welches an die Gesellschaft gesandt wird. Viele Bereiche des öffentlichen Lebens sind nach wie vor stark eingeschränkt, während für Trainings und Geisterspiele der Männer-Bundesligavereine auffällig viel Energie investiert wird. Auch wenn es derzeit an jeder Ecke heißt, dass dies alles gar keine Auswirkungen auf andere Lebensbereiche habe (Stichwort PCR-Tests), so bleibt doch das Faktum bestehen, dass alle anderen Team- und Ballsportarten, wie auch der gesamte Frauenfußball, ihren Meisterschaftsbetrieb eingestellt und ihre Bewerbe abgebrochen haben.
Mit diesem nicht wegzudiskutierenden Sonderstatus verabschiedet sich der Profimännerfußball zunehmend von seiner Basis. Dabei ist Fußball mehr denn je ein weltweit populäres Massenphänomen. Er verkörpert genau diese Symbiose zwischen Spieler*innen, Betreuer*innen und Fans, die eine Energie wie in keiner anderen Sportart entfachen kann. Selbst etliche Spieler und Betreuer haben mittlerweile kritisch angemerkt, dass Geisterspiele für sie „maximal Testspielcharakter“ entwickeln würden – im Bewusstsein eben dieser Eigenart des Fußballs. Wir können das nur unterstreichen. Dennoch soll unter teils wahnwitzigen Bedingungen das runde Leder weiterrollen. Spieler sollen nicht gemeinsam ins Stadion einlaufen, aber am Feld gegeneinander „kämpfen“ oder während dem Spiel Masken tragen. Das sind nur zwei Beispiele absurder Ideen, die zurzeit herumgeistern.
Auch ein anderer wichtiger Aspekt kommt in dieser Diskussion zum Tragen: Fußball muss für alle sozialen Schichten leistbar sein. Die Fanszenen der einzelnen Fußballclubs setzen sich seit Jahren vehement für moderate Ticketpreise ein. Und dies gilt gerade in der jetzigen Zeit, in der Hunderttausende unter Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit leiden. Der aktuellen Situation geschuldet müssen wir unsere Forderung vorübergehend anpassen: Die Liga, die Vereine und alle Entscheidungsträger*innen haben dafür zu sorgen, dass für die Zeit dieser Ausnahmesituation, jeder Fan ohne zusätzlichen Abo-Vertrag mit einem TV-Sender alle Spiele verfolgen kann. Für aktuelle Saisonkartenbesitzer*innen muss dieses Service auf jeden Fall kostenlos sein! Die Abwicklung sollen jene übernehmen, die davon profitieren, dass Fußball hinter der Bezahlschranke versteckt wurde, nämlich die Liga, die TV Stationen und die Vereine.

Bundesliga und ÖFB müssen jetzt gemeinsam mit der Regierung an Konzepten arbeiten, wie Fußball im Einklang mit gesundheitlichen und gesetzlichen Vorgaben möglichst bald wieder wie gewohnt vor Stadionzuschauer*innen ausgetragen werden kann. Alles andere ist nur der hilflose Versuch, ein bereits zuvor krankes System künstlich am Leben zu halten, damit das Geschäft mit dem Fußball für einige wenige weiterlaufen kann. Insbesondere für Mannschaften, die derzeit nicht im Profibereich spielen, sind Geisterspiele nicht einmal vorübergehend eine sinnvolle Alternative. In der dritten, vierten oder fünften Liga machen Spiele ohne Fans auch wirtschaftlich keinen Sinn.
Und was Ideen von Pappfiguren, Fan-Apps oder andere Rohrkrepierer bei Geisterspielen angeht, haben wir nur eine Antwort: Wer Geisterspiele will, soll diese auch als nackte Wahrheit präsentiert bekommen. Alles andere wäre nicht authentisch und ist daher strikt abzulehnen!
Es ist höchste Zeit, um über die generelle Entwicklung des Fußballs nachzudenken. Genau jetzt ist der richtige Zeitpunkt gekommen, entsprechende Maßnahmen einzuleiten, um sich weniger abhängig von Sponsoren und TV-Stationen zu machen. Vielleicht ist ausgerechnet diese schwierige Situation die Chance, um wieder auf einen gesünderen Weg zurückzukehren. Der Fußball muss wieder unabhängiger werden und sich von diesem offensichtlich kaputten Geschäftsmodell verabschieden. Es ist an der Zeit, das Hauptaugenmerk auf jene zu richten, die das eigentliche Rückgrat des Fußballs bilden – die Fans. Unsere Unterstützung ist den handelnden Personen bei diesem Vorhaben gewiss.

Altacher Jungs – Block West – Fanszene Austria Klagenfurt – Fanszene Ried – Fanszene Vorwärts Steyr – Freund*innen der Friedhofstribüne – Gate 2 Admira – Kollektiv 1909 – Landstrassler – Nordtribüne Lustenau – Stahlstadt Kollektiv – Tivoli Nord – Union ‘99 Ultrà Salzburg – Vienna Supporters – Wolfbrigade 04 St. Pölten

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I would have walked 500 miles!

Zur ursprünglich feinsten Auswärtswoche der Saison – die Männer in Neusiedl, die Frauen auf der Hohen Warte – startet die FHT zur Unterstützung des WSC drei OnTour-Spendenpakete:

Hin & Retour – Spende ab 25€
– Freifahrt in einem der kommenden Auswärtsbusse
– Free Shot an der Busbar
– Dein Wunschsong in einer Busplaylist
– Nummeriertes Ticket zum Ausdrucken

Tombola Hauptpreis – Spende ab 50€
– Alles vom Hin & Retour Paket
– T-Shirt ‚I would have walked 500 miles‘

Neusiedl – Spende ab 60€
– Alles vom Hin & Retour Paket
– T-Shirt ‚I would have walked 500 miles‘
– Ein Freibier am Neusiedler Platz beim nächsten Match NSC-WSC
– Finanzieller Support des NSC

Bestellung ausschließlich über E-Mail: fhtontour@friedhofstribuene.at
Überweisung an Freund/innen d. Friedhofstribüne:
AT74 4300 0401 7644 0002
Mögliche Shirtgrößen:
Frauen taillierter Schnitt XS-XXL
Unisex Medium Fit XXS-5XL
Männer weiter Schnitt XS-5XL

Shirts standardmäßig schwarz mit weißem Siebdruck. Größen & Sonderfarbwünsche (Achtung: Druckfarbe bleibt weiß!) sowie Playlistwunsch ins Bestellmail – wenn Wunschfarbe nicht verfügbar wird es schwarz.
Deadline für Pakete mit T-Shirt: Sa, 16.5.!
Danach Übergabe nach Vereinbarung.
Der Spendenerlös geht an die Fußballsektion des WSC, beim Neusiedl-Paket geht der Preis einer Eintrittkarte (11€) an den NSC!

Shirtgrössen bitte dem Link entnehmen:

Frauen taillierter Schnitt XS-XXL
https://www.stanleystella.com/de-de/search?q=expresser
Unisex Medium Fit XXS-5XL
https://www.stanleystella.com/de-de/herren/t-shirts/creator-sttu755
Männer weiter Schnitt XS-5XL
https://continentalclothing.de/produkt/earthpositive-ep01/

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Solidarität in Zeiten der Pandemie

So wichtig aktuell Zusammenhalt ist, so sehr zeigt sich auch jetzt, dass soziale Ungleichheiten nicht einfach aufhören, nur weil die Welt für die meisten von uns still zu stehen scheint. Wir sind eben nicht alle gleich – auch nicht vor dem Virus. Armut, Ausgrenzung und Obdachlosigkeit verschwinden auch oder vor allem in Pandemiezeiten nicht. Wer in prekären und/ oder beengten Verhältnissen wohnt, wer einen sonst wirtschaftlich und gesellschaftlich wenig geachteten, in der Krise aber systemrelevanten Beruf (wie Supermarktverkäuferin, Reinigungskraft, Erntehelfer*in, Sozialarbeitende, Pfleger*in, Klopapierhersteller, …) ausübt, wer unter psychischen Erkrankungen, insbesondere Ängsten, leidet, wer zu den aktuell oft genannten vulnerablen Gruppen gehört, kann sich nicht einfach so in die häusliche Quarantäne begeben und das Ganze mehr oder weniger aussitzen.
Besonders betroffen sind hier Menschen, die auch in “normalen” Zeiten bereits am äußersten gesellschaftlichen Rand stehen. Auf staatliche Unterstützung angewiesen zu sein, etwa im Fall von Obdachlosigkeit, fehlendem Zugang zu Dokumenten und Arbeit, finanziellen Abhängigkeiten, etc bedeutet auch unter diesen  Bedingungen eine extreme Gefährdung der (körperlichen, psychischen und sozialen) Gesundheit und einen steten Kampf um die Deckung einfachster grundlegendster Lebensbedürfnisse. Obdachlose Menschen sowie andere, die in staatlichen Unterstützungseinrichtungen untergebracht sind (Asylwerbende, Gewaltbetroffene, Kinder/Jugendliche in sozialpädagogischen Einrichtungen, …) oder darauf angewiesen wären, können sich nicht oder kaum in Quarantäne zurückziehen. Wir bitten euch daher, nicht auf Menschen zu vergessen, die auch sonst wenig Lobby haben.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wachsam, aktiv und unterstützend zu bleiben:
Spendet! Der Augustin kann aktuell keinen Straßenverkauf anbieten, den Verkäufer*innen fehlt ihre Einnahme. Es gibt die Möglichkeit, ein Onlineabo zu erstehen:
Das Neunerhaus unterstützt wohnungslose Menschen in verschiedenen Unterkünften, bietet aber auch medizinische Untersuchungen für wohn- und obdachlose Menschen und ihre Tiere. Auch hier werden Spenden benötigt, um die aktuelle Situation zu bewältigen:
Haltet eure Augen offen! Es ist wichtig, aktuelle Entwicklungen kritisch zu beobachten, damit wir nicht am Ende der Geschichte in einem autoritären Staat aufwachen. Und damit wir aktuell eben nicht auf jene vergessen, die Unterstützung benötigen, aber nicht bekommen:
Diese Krise kann nur global bewältigt werden. Alle haben ein Recht auf Gesundheit und Schutz. Daher: Auch die österreichischen Politik ist gefordert, Menschen sofort aus Moria (und alle anderen Flüchtlingslager) rauszuholen und aufzunehmen!
Petition:
Bleibt gesund, wascht euch die Hände und trällert doch dabei einen unserer Chants. Und seid solidarisch mit jenen, die von Armut betroffen, von Hilfspaketen ausgeschlossen, in Lagern zusammengepfercht, besonders belastet sind (das bedeutet auch zu erkennen, dass manche nicht so einfach daheim sitzen können, sondern (auch mal) raus müssen…!). Helft mit, dass sie nicht vergessen werden, dass auch sie Schutz und Unterstützung erfahren!
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Bus nach Bruck abgesagt!

Der gesamte Fußballbetrieb ist ab sofort eingestellt.

Daher findet unsere Fahrt nach Bruck nicht statt!

https://www.oefb.at/oefb/Information-Corona-Virus?fbclid=IwAR2RCQHMdXm4K4-FF82pQprisOp8P_Svg5o271NCmy4yIw1Pxq0SDxXf7bM

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