WSK Frauen: Relegationsspiel gegen Hollabrunn

Samstag, 15.06.2013, ein strahlend schöner und sonniger Tag, das perfekte Wetter um mittels Zug die Reise nach Hollabrunn, zum Relegationsspiel der Frauen, um den Aufstieg in die zweithöchste Spielklasse Österreichs, anzutreten. Da der Regionalexpress (Richtung Retz) ungefähr 75 Minuten vor Spielbeginn vor Ort ankommt, bleibt noch etwas Zeit für ein wenig Sightseeing und für die Erkenntnis, dass Hollabrunn ein durchaus netter und lieblicher Ort ist, dessen Hauptplatz mit seinen Kaffeehäusern und gastronomischen Einrichtungen durchaus zum Verweilen einlädt.

Der Weg zum Sportplatz am Hubertusweg führt schließlich bergauf, vorbei an einem der letzten Sowjetdenkmäler Österreichs, und das letzte Stück schließlich durch den Wald. Im Prinzip eine durchaus idyllisch gelegene Sportanlage, welcher man jedoch schon auch ansah, bereits das eine oder andere Jahr auf dem Buckel zu haben. Ohne den Paschingern den Stadionnamen streitig machen zu wollen, wäre diese Bezeichnung für den Hollabrunner Sportplatz sogar zutreffender.

Schließlich begann das Spiel vor etwa 100 anwesenden Personen. Offenbar wollten die Hausherrinnen gleich zu Beginn zeigen, wo der Hammer hängt, denn diese zogen Ihr Spiel äußerst druckvoll auf und scheiterten zweimal nur sehr knapp. Dem versuchte der WSK entgegenzuhalten, es folgte eine Serie von drei Eckbällen. In der Minute 25 war es schließlich so weit, die Hollabrunnerinnen staubten zum 1:0 ab. Rund 10 Minuten wendete sich das Blatt, der WSK setzte sich gegen die Defensivabteilung der Weinviertlerinnen durch und erzielte in Form von Ines Ruiss den Ausgleich. Ganz kurz vor der Pause klingelte es ein weiteres Mal, diesmal wieder für Hollabrunn – 2:1 Pausenstand.

Durchwegs spannend verlief Hälfte 2, wenige Minuten vor Spielende erzielte Erika Zillinger den Ausgleichstreffer per Kopf.

Fazit: Die heimische Elf hatte, gesamt betrachtet, mehr vom Spiel, sowohl Spielanteile, als auch chancenmäßig betreffend. Allerdings hielt der WSK mit Einsatz sowie Abwehrverhalten ziemlich gut dagegen. Der kurz vor Schluß gelungene Ausgleichstreffer war vielleicht ein kleinwenig glücklich, aber andererseits sicherlich nicht unverdient.

Zuletzt soll hiermit noch der Kantine ein paar Worte gewidmet werden. Bezüglich der Kulinarik beschränkte man sich offenbar auf das Motto „Weniger ist mehr“ – außer Schinkensemmeln gab es nicht allzu viel. Die Einrichtung selbst ist als durchwegs geräumig zu bezeichnen und zeichnet sich durch eine Wanduhr aus, welche genauso gut auf einem historischen Bahnhof vorzufinden sein könnte.

Dieser Bericht spiegelt ausschließlich die persönliche Wahrnehmung und Meinung des Verfassers wieder.

-km1316-

Pics vom Ausflug gibt’s auch – herzlichen Dank an km1316

Hinweis:
Der zweite und hoffentlich erfolgreiche Streich im Kampf um den Aufstieg:

Samstag 22.06.2013, 18:30
Wiener SK – Mönchhof
Ort: 1160 Wien, Erdbrustgasse 4-18

Für den Aufstieg ist ein 11:0 gegen die Burgenländerinnen notwendig – schwer, aber nicht unmöglich.
Wie immer freuen sich die WSK Frauen über Support – gerade in diesem entscheidenden Spiel.

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